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Geschichte

1851

Die Geschichte der Fabrikantenfamilie „SCHMETZ“ in der Region Aachen lässt sich bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Franz Caspar Melchior Balthasar Schmetz (1772 - 1855) und Friedrich Rudolf Schmetz (1837 - 1917) sind als Fabrikanten und Aachener Bürger genannt.

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entwickeln sich Aachen, Iserlohn und Schwabach als Zentren der deutschen Nadelindustrie. Bereits in den frühen Jahren des 19. Jahrhunderts übernimmt die Region Aachen durch neue Produktions- und Absatzmethoden eine führende Rolle im regionalen Vergleich. 1851 gründet die Familie Schmetz die Nadelfabrik in Herzogenrath bei Aachen.

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Dies ist auch der Zeitraum der ersten Versuche zur Entwicklung einer arbeitsfähigen Nähmaschine.


So lässt der Engländer Thomas Saint 1790 seinen Entwurf einer Nähmaschine für Schuhmacher patentieren. In Deutschland entwickelt Balthasar Krems um das Jahr 1800 eine Kettenstichmaschine. Als erster Nähmaschinenfabrikant entwickelt der Franzose Barthélemy Thimmonier das 1830 patentierte Nähmaschinengrundmodell Couseuse. In Amerika baut der Amerikaner Elias Howe 1846 eine Nähmaschine mit der Nähleistung von vier bis sechs Handnäherinnen. Basierend auf den Ideen von Howe gelingt die Markteinführung und die fabrikmäßige Herstellung von Nähmaschinen Isaac Merritt Singer 1851 mit der gleichnamigen Firma I.M. Singer & Co. In den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts kommen die ersten amerikanischen Nähmaschinen nach Europa.

1900

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts boomt die Nähmaschinenproduktion. Europa hat sich zu einem bedeutenden Produktionsstandort für Textil- und Bekleidungserzeugnisse entwickelt. Allein über 200 Unternehmen in Deutschland beschäftigten sich mit dem Bau von Nähmaschinen.

Diese System- und Hersteller-Vielfalt verursacht eine Explosion der Nadelsysteme. SCHMETZ führt als erster Hersteller eine Normierung der Nadelsysteme ein, die für die Branche richtungsweisend wurde.



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1951

Das Unternehmen feiert sein 100-jähriges Jubiläum.



1960 2000

Bereits in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts setzt ein anhaltender Schrumpfungsprozess in der europäischen Textil- und Bekleidungsindustrie aufgrund der zunehmenden Konkurrenz aus Fernost ein.

Asien entwickelt sich zunehmend zu einem bedeutenden Produktionsstandort für Textil- und Bekleidungserzeugnisse.

Diesem Trend begegnet das Unternehmen SCHMETZ in den Jahren 1965 bis 1971 mit der Gründung von ersten Auslandsgesellschaften für die Herstellung und den Vertrieb von Nähmaschinennadeln. Im Zuge dieser Internationalisierung wird die Marke SCHMETZ weltweit registriert und etabliert.

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Calida-Poster

ab  1997

Es folgen die Gründung und der Ausbau weiterer Produktions- und Vertriebsgesellschaften, um die globale Präsenz weiter auszubauen. Ein Relaunch der Marke SCHMETZ verbunden mit dem Slogan „die Welt des Nähens – die Nadel von SCHMETZ“ transportiert den hohen Qualitätsanspruch und die globale Verfügbarkeit der Produkte als feste Bestandteile der Unternehmensphilosophie.



2001

Die SCHMETZ Gruppe feiert ihr 150-jähriges Bestehen.

Schmetz 150 Jahre Logo

Heute

Heute, nach mehr als 160 Jahren Erfahrung hat sich die Unternehmensgruppe SCHMETZ zu einem weltweit führenden Anbieter von Nadelsystemen für die Verarbeitung textiler Produkte entwickelt.

Ihre weltweite Präsenz ist über eigene Vertriebsgesellschaften sowie ein dichtes Netz an Händlern auf allen Kontinenten flächendeckend gewährleistet. Die Marke SCHMETZ ist weltweit geschützt und genießt bei den Konsumenten ein hohes Maß an Vertrauen und Bekanntheitsgrad.